
17. MASALA Festival
... mitten in Europa
18. – 29. Mai 2011
Eine feurig-scharfe Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Musik aller Kontinente präsentiert das MASALA Festival auch im 17. Jahr. Wir freuen uns auf ein besonderes Highlight aus Kuba, denn wenn heutzutage jemand von sich sagen kann, die Geschichte des legendären Ensembles Buena Vista Social Club mitgeschrieben zu haben, dann ist das Juan de Marcos. Niemand anderes als er hatte die Idee zu diesem Projekt – er holte Ruben Gonzalez ins Studio, stellte Ry Cooder den damals völlig unbekannten Ibrahim Ferrer vor, holte Compay Segundo aus der Versenkung und verhalf Omara Portuondo zu einem späten Comeback. Wir freuen uns auf das einzige Konzert in Deutschland am 21. Mai mit seinen Afro-Cuban All Stars.Und das erwartet Sie außerdem: Die Sängerin Dobet Gnahoré von der Elfenbeinküste eröffnet mit außergewöhnlicher Stimme und Bühnenpräsenz das MASALA Festival am
18. Mai im Pavillon.
Bereits am nächsten Tag geht das Festival auf Reisen in die Region, zunächst mit dem A-cappella-Quintett Black Voices aus U.K. in die St. Martinskirche Bennigsen, wo die Sängerinnen am Nachmittag einen Gesangsworkshop anbieten werden. Nach einem Jahr Pause wird MASALA am 22. Mai wieder auf dem Gut Adolphshof in Hämelerwald zu Gast sein, mit einer explosiven Latin-Balkan-Reggae-Mischung der Band Faela. Das Bühnenprogramm geht in diesem Jahr bereits um 17 Uhr los mit der creole-Gewinnerband Evelyn Kryger und einer Mischung aus Balkan-Disco-Polka-Hopsza!
Leicht wie die Flügel eines Schmetterlings dagegen ist die Musik von Fjarill, einem Duo aus Südafrika und Schweden, im Schloss Landestrost Neustadt am 24. Mai.
Mit dem Kooperationsprojekt „Niedersachsen im Dialog“ bringt das renommierte finnische Duo Lepistö (Akkordeon) und Lethi (Kontrabass) gemeinsam mit der niedersächsisch-finnischen Band Saimaa den finnischen Tango auf die Bühne im Isernhagenhof. Am 25. Mai. Etran Finatawa schaffen aus den Traditionen zweier unterschiedlicher Sahel-Völker, der Wodaabe und den Tuareg, eine einzigartige Mischung aus Nomadenblues und hypnotischen Rhythmen im Center for World Music Hildesheim am 26. Mai.
Carmen Souza von den Kapverdischen Inseln wird am 23. Mai im Schauspielhaus in perfekter Weise die Eleganz und Raffinesse afrikanischer und kapverdianischer Rhythmen mit zeitgenössischem Jazz und Afro-Latin Sound verbinden.
Vertreten sind auch wieder die Länder der Kulturhauptstädte Europas 2012, Maridor in Slowenien und Guimaraes in Portugal. Aus Slowenien kommt am 20.5. Magnifico, Balkan-Pop-Star und Provokateur, zusammen mit Kiril aus Mazedonien in den Pavillon.
Am letzten Wochenende werden Hazmad Modine aus den USA und die Gangbé Brass Band aus Benin nach ihren Einzelkonzerten mit 16 Musikern gemeinsam auf der Bühne stehen. Wir erwarten eine meisterhaft gespielte Mischung aus unterschiedlichen Genres wie Afro-Pop, afrokubanischer Funk, Blues & Soul, Calypso & Ska mit osteuropäischen Elementen am 27.5.
Am 28.5. kommt der Sänger, Gitarrist, Komponist und Arrangeur Diego Guerrero aus Madrid, er zählt mittlerweile zu einem der bedeutendsten Künstler Spaniens und schafft mit seinem ausgezeichneten Ensemble eine Mischung aus Flamenco, Tango, Latin & Jazz.
Anschließend wird Portugal präsentiert in einem neuen federleichten Soundgewand von der jungen Band OqueStrada ebenfalls im Pavillon und mit den zweiten creole-Gewinnern Aavaan (mystische persische Melodien aus Hannover) und dem Ausnahmeperkussionisten Mohammad Reza Mortazavi aus dem Iran beschließen wir das diesjährige MASALA Festival.
Das gesamte Programm und weitere Informationen unter: www.masala-festival.de
Masala Festival
2011 - Programmübersicht
Mittwoch, 18.05.2011 20 Uhr Eröffnungskonzert Pavillon
Ich spüre den Herzschlag Afrikas
Dobet Gnahoré Elfenbeinküste
Dobet Gnahoré vermittelt das Bild ihres ganz eigenen Afrikas und singt offen über die Liebe, den Tod, die Stellung und Ausbeutung der Frauen und Kinder in der afrikanischen Gesellschaft. Wie ein roter Faden zieht sich die Überzeugung durch ihr gesamtes Werk, der schwarze Kontinent müsse unbedingt seine Ressourcen selbst und in sich selbst finden. Sie stürzt sich mit Leib und Seele und mit ihrer gewinnenden Stimme in den Kampf aller Afrikanerinnen und behauptet sich als eine der großen Frauenstimmen Afrikas. Ob kongolesische Rumba, Chorgesang der Zulus oder die Polyphonie des Pygmäengesangs, die Künstlerin fängt gekonnt den Rhythmus Afrikas ein und auf der Bühne fesselt sie ihr Publikum mit ihrer Stimme, ihrem Charisma und einer großartigen Präsenz, die das Ergebnis von jahrelanger Theater- und Choreografiearbeit ist.
Dobet Gnahoré ist ein Multitalent: Sie tanzt mit katzenhaften, anmutigen Bewegungen, spielt schwindelerregende Rhythmen auf den Kalebassen und ihre Altstimme klingt mal sensibel und zärtlich, mal schrill und betörend. Die junge Künstlerin weiß, was sie kann. Sie strotzt geradezu vor Selbstbewusstsein – und sie hat auch allen Grund dazu: Denn nur wer neben einer natürlichen Begabung absolute Disziplin und Durchsetzungsvermögen mitbrachte, durfte in dem Künstlerdorf Ki Yi Mbock mitten in Abidjan leben, in dem sie aufwuchs. Obwohl ihr Vater einer der Mitbegründer war, musste sich Gnahoré unter all den hochbegabten Tänzern und Musikern erst beweisen, um bleiben zu dürfen. „Wir durften nicht ausgehen, nicht rauchen, nicht trinken“, erinnert sie sich, „sondern mussten täglich stundenlang proben. Jeden Abend mussten wir Kinder vor den Erwachsenen auftreten und wurden dann hart kritisiert: ‚Du tanzt schlecht‘ und ‚Du kannst überhaupt nicht singen‘ – bis uns die Tränen kamen. Man musste schon einen starken Willen haben. Aber je mehr ich kritisiert wurde, desto mehr sagte ich mir: ‚Jetzt erst recht!‘“
Heute präsentiert Dobet Gnahoré ihr neues Album „Djekpa La You“ („Die Kinder der Welt“), eine geballte Ladung panafrikanischer Töne und Rhythmen. Ihre Lieder singt sie in Bété, Bambara, Swahili, Mina, Dioula, Maronga und Dida. Die Instrumentierung bleibt mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Perkussionen überaus schlicht, nur hier und da wird Dobet Gnahoré von den Bläsern der Gangbé Brass Band unterstützt. Sie stürzt sich mit Leib und Seele und mit ihrer gewinnenden Stimme in den Kampf aller Afrikanerinnen und behauptet sich als eine der großen Frauenstimmen Afrikas, als Sprachrohr derer, die im Alltag immer neue Melodien erfinden, um ihre Liebe, ihre Lebenslust, ihre Kinder, ihr Leid, die Dürre oder das Exil der Jugendlichen ganz leise zu besingen. „Warte nicht jahrelang auf das Glück, los, stürz dich drauf, mein Freund“, singt Dobet Gnahoré in ihrem Lied „Nko“. Sie geht mit gutem Beispiel voran und stürzt sich selbst in ihren Gesang, um von den Kindern, von den Frauen, von ihrer Heimat, von der Entfernung, von den Krankheiten … und von der Würde zu sprechen.
Die Presse schwärmt von ihr. Lobeshymnen aus Indien und den USA, aus Japan und Italien.
www.myspace.com/dobetgnahore
www.dobetgnahore.com
Karten: VVK 17,50 € inkl. Gebühr // AK 18,00 € / erm. 15,00 €
Donnerstag, 19.05.2011 20 Uhr St. Martinskirche Bennigsen MASALA in der Region
Von Gospel bis Reggae
Black Voices UK
Die Sängerinnen der Black Voices sind in England aufgewachsen, ihre familiären Wurzeln stecken allerdings in der Karibik. Und das hört man ihrem A-cappella-Gesang an: Sie haben in ihrem Repertoire Gospels und Spirituals, afrikanische Traditionals genauso wie Reggae und Eigenkompositionen. Die fünf Britinnen brauchen keine Instrumente; sie verzaubern das Publikum mit einfachem Fingerschnippen und ihren wunderbaren, voluminösen Stimmen.
Die große Tradition des Gospels und die Freude an Pop- wie Folksongs verbinden sich bei ihnen zu einem abwechslungsreichen Programm. Das reicht von Stevie Wonders "Love's In Need" über ein afrikanisches "Ayiya" und das Spiritual "Steal Away" bis zum mehrstimmigen "Amen". Jede einzelne Sängerin hätte das Handwerkszeug zur Solistin, aber besonderer Schwerpunkt der Black Voices ist die Harmonie ihrer Stimmen. Durch ausgiebige Konzerttourneen vor allem in Europa haben sie sich eine begeisterte und treue Fangemeinde geschaffen. Dieses Konzert wird ein besonderes Bonbon für die St. Martinskirche in Bennigsen.
Bereits am Nachmittag werden sie den Beteiligten in einem Gesangsworkshop mit viel Energie und Spaß ihre Kunst vermitteln.

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www.blackvoices.co.uk
Karten: VVK 17,50 € inkl. Gebühr // AK 18,00 € / erm. 15,00 €
Freitag, 20.05.2011 21 Uhr Pavillon
Balkanbeats & Electronica
Magnifico & Kiril Schweden/Mazedonien
Magnifico
Der Slowene Magnifico alias Robert Pesut ist in seiner Heimat ein Pop Star und Provokateur zugleich. Er macht Musik auf höchstem künstlerischen Niveau und ohne nationale Scheuklappen, aber durchsetzt von feinster Ironie. Der Sänger und Schauspieler liebt nichts mehr als die lässige Provokation durch wechselnde Rollenspiele mit slawischem Augenzwinkern.
Gekonnt beschwört er die Klischees vom Balkan als Land voll von Korruption, Machos und neureichen Emporkömmlingen. Auf ironisch überspitzte Art geißelt er den Turbokapitalismus der postsozialistischen Zeit. Gesungen wird dabei meist in einer Art gebrochenem Balkan English.
Er stellt Stereotype und Vorurteile bloß und machte mit Witz gegen Machismo, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie Front. Mit seinem unwiderstehlichen Mix aus Surfgitarren und Mariachibläsern, Turbofolk und Balkanfunk rennt er offene Türen ein.
Die dazugehörige Lebenserfahrung hat sich der Ex-Wirtschaftsstudent durch Gelegenheitsjobs als Billardspieler, Bankangestellter, Klavierstimmer, Musiklehrer und Imbissbudenbesitzer angeeignet. Seine sexy 70er-Jahre-Bühnenoutfits sind nicht nur sein Live-Markenzeichen, sondern kleideten ihn auch als Mafiaboss oder als coolen Bluffer in slowenischen Kinofilmen.
In der Tradition der ex-jugoslawischen Spaßrocker aus den 80-er Jahren versteht sich der professionelle Entertainer mit Cowboyhut und Pilotenbrille als ein Bastard der blutigen jugoslawischen Vergangenheit, der in seiner Heimat in keine Schublade passt. Besser gesagt: In kein Musikregal. Denn in Slowenien werden die CDs nach dem Prinzip sortiert: "National, ehemals National und International
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www.magnifico.info
www.myspace.com/robertomagnifico
Kiril
Der mazedonische Komponist und Produzent Kiril Dzajkovski ist ein Pionier des Balkan-Elektro und bislang vor allem bekannt für seine Soloarbeit, in der er mazedonische Folklore mit elektronischer Musik verbindet. Das einstige Mitglied der legendären mazedonischen Band „Leb I Sol“ und Mitbegründer der Elektro- Band „Bastion“ gilt heute als einer der erfolgreichsten und angesehensten Künstler im Bereich der elektronischen Musik auf dem Balkan. Seine Arbeit hat weltweit begeisterte Kritiken hervorgerufen, seine Stücke wurden auf zahlreichen Compilations veröffentlicht und von Künstlern wie Dreadzone, Danny Briottet (Renegade Soundwave), Nathan Coles und vielen anderen remixed.
Kirils aktuelles Album besteht aus einem eklektischen und anspruchsvollen Mix von Breakbeat, Dub Step und Elektro-Grooves mit traditioneller Melodik und Instrumentation des Balkan und ist dabei so frisch-aufregend und neu-tanzbar und ganz einfach gut gemacht.
Eine Reihe von illustren Gästen liehen ihre Stimme dieser außergewöhnlichen CD: Ras Tweed (Kruder & Dorfmeister), Esma Redzepova, Nicolette Love (Massive Attack), Patrick De Santos (Thievery Coporation), MC Wasp und TK Wonder.
Neben seinen Soloalben schreibt, arrangiert und produziert Kiril Musik für Film, Fernsehen und Theater. Unter anderem für die Filme „Dust“ (Regie Milcho Manchevski), „The Great Water“ (Regie Ivo Trajkov – Preis für den besten Soundtrack beim Film Festival Valencia 2005)) und Balcancan (Regie Nilcho Manchevski). Für die Arbeit an der Theaterproduktion „Proud Flesh“ von Aleksander Popvski gewann er den Preis für die beste Musik beim Voydan Chernodrinski Theater Festival 2001 und für seine Komposition zum Ballet „La Capinera“, choreographiert von Michele Merola den Sonderpreis Musik beim Purgatorije Mediterranean Theatre Festival 2007.
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www.koeterhai.de/kiril
Karten: VVK 20,80 € inkl. Gebühr // AK 22,00 € / erm. 18,00 €
Samstag, 21.05.2011 21 Uhr Pavillon
Cuba Ahora! Mit Eleganz und Esprit
Afro-Cuban All Stars Kuba
Juan de Marcos González, begnadeter Bandleader der Afro-Cuban all Stars, hatte einen Traum: Er wollte all die großen und noch lebenden kubanischen Stars der 40er und 50er Jahre mit jungen Musikern in einem Orchester zu vereinen, um kubanische Musik zu spielen, die die Kontinuität der Tradition zeigt. Die Ergebnisse sind weltbekannt und tragen Namen wie Buena Vista Social Club und Afro-Cuban All Stars.
Für das Repertoire des Ensembles kam es ihm darauf an, den Geist der einst geschriebenen Musik zu erfassen und diesen auf neuere, moderne Ausdrucksformen zu übertragen – eine große Stilvielfalt ist das Ergebnis: Danzon, Son Montuno, Guaguanco, Mambo und Ghjira – der Klang ist akustisch, die Atmosphäre elektrisch. Für seine Afro-Cuban All Stars versammelt de Marco die junge Elite der kubanischen Musik und weist dieser Musik neue Wege.
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www.myspace.com/afrocubanallstars
Karten: VVK 25,20 € inkl. Gebühr // AK 26,00 € / erm. 22,00 €
Juan de Marcos González, begnadeter Bandleader der Afro-Cuban all Stars, hatte einen Traum: Er wollte all die großen und noch lebenden kubanischen Stars der 40er und 50er Jahre mit jungen Musikern in einem Orchester zu vereinen, um kubanische Musik zu spielen, die die Kontinuität der Tradition zeigt. Die Ergebnisse sind weltbekannt und tragen Namen wie Buena Vista Social Club und Afro-Cuban All Stars.
Für das Repertoire des Ensembles kam es ihm darauf an, den Geist der einst geschriebenen Musik zu erfassen und diesen auf neuere, moderne Ausdrucksformen zu übertragen – eine große Stilvielfalt ist das Ergebnis: Danzon, Son Montuno, Guaguanco, Mambo und Ghjira – der Klang ist akustisch, die Atmosphäre elektrisch. Für seine Afro-Cuban All Stars versammelt de Marco die junge Elite der kubanischen Musik und weist dieser Musik neue Wege.
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Sonntag, 22.5.2011 17 UhrGut Adolphshof Hämelerwald
Schweden-Mestizo
Faela Schweden, Bosnien, Argentinien, Chile
Support: Evelyn Kryger
Faela
Die Band Faela kommt zwar aus Schweden, ihre acht Musiker allerdings auch aus Argentinien, Bosnien und Chile. Und das hört man der Band sofort an. Weit im Norden, in Malmö, kreieren sie ihren ganz eigenen, sehr südlichen Faela-Sound. Latin flirtet mit Balkanbeats, Skandinavien trifft Brasilien, gesungen wird vor allem auf Spanisch, aber auch auf Finnisch, Portugiesisch, Schwedisch und Jugoslawisch. Mit Hilfe von Jazz, Ska, Disco und Reggae geht Faela direkt in die Beine und die Herzen des Publikums! Wäre die Band aus Barcelona, würde sie zweifellos unter "Mestizo" abgestempelt werden, aber bei genauerem Hinhören, lassen sich sehr deutlich die Einflüsse vom Balkan und aus Skandinavien heraushören und das macht diese lebendige Mischung so besonders.
Die Lebensfreude und der Spaß an der Musik springen von der Bühne sofort auf das Publikum über und zaubern allen Zuhören in Kürze ein breites, sonniges Lächeln ins Gesicht! Faela Konzerte sind Feste und so hat sich diese Band in nur drei Jahren zu einem gefragten und gefeierten Festivalact in ganz Europa entwickelt. Wir sind sehr froh, sie beim diesjährigen MASALA-Festival präsentieren zu können und freuen uns auf die Faela-Party!
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www.faela.com
Evelyn Kryger
Lustvoll wildert Evelyn Kryger in fast allen Idiomen, zitiert humorvoll und mixt ausgefeilt Balkan-Gypsy-Feuer mit Polka-Disco-Jazz zu – wie sie es selbst nennen – Hopsza. Das ist freche Musik, die Spaß macht, ungemein charmant Grenzen einreißt und ohne Umwege sofort alle Gliedmaßen in rhythmische Zuckungen versetzt. Angetrieben wird dieses aufgekratzte Spektakel häufig vom spannenden Dialog zwischen Violine und Saxofon. Dabei prescht die Combo voller Lebensfreude nach vorn, um mit überraschenden Brüchen und ungewöhnlichen Taktarten sich jeder Stilschublade zu entziehen.
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www.evelynkryger.de
www.soundcloud.com/evelynkryger
Karten: VVK 14,20 € inkl. Gebühr // AK 15,00 € / erm. 12,00 €
Montag, 23.05.2011 20 Uhr Schauspielhaus Hannover
Kapverdische Songs im Jazzgewand
Carmen SouzaKap Verde
Carmen Souza gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten lusophonen Singer/Songwriterinnen der neuen Generation. Obwohl sie außerhalb der Kapverden geboren wurde, ist sie eine wahre Botschafterin der Kultur ihrer Vorfahren. Sie verpasst den traditionellen Rhythmen der Insel wie Funana, Morna, Batuke und Marzurka einen einzigartigen Touch und sucht immer das Besondere.
„Die kreolische Sprache mit ihrer Phonetik ist ein starker bestimmender Faktor ihrer Songs. Bekräftigt durch die besondere Qualität und die große Bandbreite von Carmens Gesang, verleiht sie ihrer Musik eine “kapverdianische Identität“, honoriert der Ethnomusikologe Gerhard Kubik.
Das aktuelle Programm „Protegid“ präsentiert die grandiose Stimme von Carmen in beeindruckender Qualität und innovativem Sound, den sie bereits auf den vorangegangenen Alben angedeutet hat und holt das Maximum aus kapverdianischer Musik, World Music und Jazz heraus.
Die neuen Songs zeigen Carmen Souzas exzellente Fähigkeiten, Melodien und Texte zu schreiben und diese zu interpretieren und loten dabei ihre hypnotisierend farbreiche und ausdrucksstarke Stimme aus.
Diese zieht jeden Konzerbesucher sofort ihn Ihren Bann. Aber auch an der Gitarre oder am Fender
Rhodes fanszinieren Carmen Souza und ihre Mitmusiker sofort und garantieren einen ganz besonderen Musikgenuss.
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www.myspace.com/carmensouza
Karten: 15,30 € – 35,10 € inkl. Gebühren
Carmen Souza gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten lusophonen Singer/Songwriterinnen der neuen Generation. Obwohl sie außerhalb der Kapverden geboren wurde, ist sie eine wahre Botschafterin der Kultur ihrer Vorfahren. Sie verpasst den traditionellen Rhythmen der Insel wie Funana, Morna, Batuke und Marzurka einen einzigartigen Touch und sucht immer das Besondere.
„Die kreolische Sprache mit ihrer Phonetik ist ein starker bestimmender Faktor ihrer Songs. Bekräftigt durch die besondere Qualität und die große Bandbreite von Carmens Gesang, verleiht sie ihrer Musik eine “kapverdianische Identität“, honoriert der Ethnomusikologe Gerhard Kubik.
Das aktuelle Programm „Protegid“ präsentiert die grandiose Stimme von Carmen in beeindruckender Qualität und innovativem Sound, den sie bereits auf den vorangegangenen Alben angedeutet hat und holt das Maximum aus kapverdianischer Musik, World Music und Jazz heraus.
Die neuen Songs zeigen Carmen Souzas exzellente Fähigkeiten, Melodien und Texte zu schreiben und diese zu interpretieren und loten dabei ihre hypnotisierend farbreiche und ausdrucksstarke Stimme aus.
Diese zieht jeden Konzerbesucher sofort ihn Ihren Bann. Aber auch an der Gitarre oder am Fender
Rhodes fanszinieren Carmen Souza und ihre Mitmusiker sofort und garantieren einen ganz besonderen Musikgenuss.
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Dienstag, 24.05.2011 20 Uhr Schloss Landestrost Neustadt a. Rbge.
Wie die Flügel eines Schmetterings
Fjarill
Schweden/Südafrika
Die Musik von Fjarill ist ein Fest für viele Sinne. In ihren Liedern geht es um Stimmungen, Gefühle, Berührungen. Die wärmende Stimme der schwedischen Pianistin Aino Löwenmark umschmeichelt einprägsam und selbstsicher die Seele, Hanmari Spiegels inniges Geigenspiel erzählt von Geborgenheit und Loslassen. Fjarill schaffen ergreifende Kammermusik, die ins Freie drängt. Mal denkt man an mittelalterliche Burgen mit blond bezopften Zofen, mal an
dichte Märchenwälder, in denen sich fröhliche Feen tummeln. Es geht um Trost und wärmende Gedanken, um Innehalten und das Geschenk des Augenblicks in einer Welt, die von Stress und Chaos bestimmt ist.
Melodien zum Ganz-tief-Durchatmen, die an die fantasievollen, unbeschwerten Kindheitsträume einer Astrid Lindgren erinnern. Fjarill – das ist Urlaub vom Leben, weit weg von den Mühen des Alltags.
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www.fjarill.de
www.myspace.com/fjarill
Karten: VVK 16,40 € inkl. Gebühr // AK 18,00 € / erm. 14,00 €
Die Musik von Fjarill ist ein Fest für viele Sinne. In ihren Liedern geht es um Stimmungen, Gefühle, Berührungen. Die wärmende Stimme der schwedischen Pianistin Aino Löwenmark umschmeichelt einprägsam und selbstsicher die Seele, Hanmari Spiegels inniges Geigenspiel erzählt von Geborgenheit und Loslassen. Fjarill schaffen ergreifende Kammermusik, die ins Freie drängt. Mal denkt man an mittelalterliche Burgen mit blond bezopften Zofen, mal an
dichte Märchenwälder, in denen sich fröhliche Feen tummeln. Es geht um Trost und wärmende Gedanken, um Innehalten und das Geschenk des Augenblicks in einer Welt, die von Stress und Chaos bestimmt ist.
Melodien zum Ganz-tief-Durchatmen, die an die fantasievollen, unbeschwerten Kindheitsträume einer Astrid Lindgren erinnern. Fjarill – das ist Urlaub vom Leben, weit weg von den Mühen des Alltags.
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www.fjarill.de
www.myspace.com/fjarill
Mittwoch, 25.05.2011 20 Uhr Isernhagenhof
Finnischer Tango in akustischen Klangwelten
Lepistö & Lehti meets Saimaa
Finnland/Deutschland
Das MASALA Festival nutzt die zentrale Lage Hannovers und Niedersachsens im Herzen Europas und lädt internationale und regionale Künstler zu „Niedersachsen im Dialog“ ein.
Die herausragenden finnischen Instrumentalisten Markku Lepistö (Akkordeon) und Pekka Lehti (Kontrabass) treffen die in Niedersachsen beheimatete Band Saimaa. Gemeinsam erarbeiten sie ein Programm, das beim MASALA Festival seine Uraufführung hat. Lepistö & Lehti haben sich als Musiker der weltweit etablierten Folkband Värttinä zusammengefunden und bald entdeckt, dass ihre Verbindung im Duo einzigartige akustische Klangwelten erschaffen kann, die als zeitgenössische akustische Musik einen starken nordischen Einfluss mit einem ausgeprägtem Sinn für kammermusikalischen Dialog verbinden. Ihre Kompositionen zwischen Virtuosität und reinem Klang beschreibt das Magazin Songlines treffend als „a musical marriage made in heaven ...“
Auch die Musik der Band Saimaa wurzelt in Finnland, genauer im finnischen Tango. Das Land der tausend Seen ist nach Argentinien die zweitwichtigste Heimat des Tangos und die Sängerin Anna-Kathariina Hollmérus ist als Finnin natürlich auch dem Tango verfallen. Mit ihren virtuosen Begleitern Christian Beckers (Klavier) und David Herzel (Schlagzeug) singt sie seit zehn Jahren den Tango in finnischer Sprache und mit dem traumverlorenen elegischen Timbre, das es nur dort gibt. Zum Repertoire von Saimaa gehören aber auch Vertonungen aus dem finnischen Nationalepos „Kalevala“ sowie Balladen mit unüberhörbarer Jazznähe von Silje Nergaard und Viktoria Tolstoi.
Die Musik von Saimaa harmoniert ideal mit den Klangwelten von Lepistö & Lehti. Die Kommunikation und Ergänzung beider Formationen verspricht ein spannendes, einzigartiges finnisch-niedersächsisches Klangerlebnis voll Virtuosität und Gefühl. Beide Bands werden neben dem gemeinsamen Programm auch eigene Stücke in Originalbesetzung spielen.
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Karten: Reihe 1 – 15: VVK 17,50 € inkl. Gebühr // AK 18,00 € / erm. 15,00 €
Reihe 16-24: VVK 14,20 € inkl. Gebühr // AK 14,20 € / erm. 12,00 €
Donnerstag, 26.05.2011 20 Uhr Center of World Music Hildesheim
Desert Blues
Etran Finatawa Niger
Etran Finatawa bedeutet "Sterne der Tradition" und in ihrer Musik fügen sich ihre verschiedenen „Sterne“ zu neuen Konstellationen: aus den Traditionen zweier unterschiedlicher Sahel-Völker, der Wodaabe und den Tuareg, entsteht eine einzigartige Mischung aus Nomadenblues und hypnotischen Rhythmen.
Für die bluesigen Gitarren sorgen die Tuareg, während die Wodaabe, die man an ihrem Federschmuck und der Gesichtsbemalung erkennt, den polyphonen Chorgesang übernehmen.
Etran Finatawa überwindet mit ihrer Musik Grenzen: Zwischen Tradition und Moderne, zwischen Ethnien und Sprachen. Sie zeigen, dass verschiedene Kulturen nebeneinander stehen und dennoch etwas Neues schaffen können, ohne sich selbst oder ihre kulturelle Identität zu verlieren und werden damit als Zeichen des Friedens verstanden.
Tuareg
sind eine zu den Berbern zählende Gruppe in Afrika, die seit Jahrhunderten nomadisch im Gebiet der heutigen Staaten Mali, Algerien, Niger, Libyen, Burkina Faso und Marokko leben. Gesprochen werden mehrere Sprachen, von Songhay über Arabisch bis Tamashek. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Aufständen der Tuareg, die sich daran gehindert fühlten, ihre traditionelle nomadische Lebensweise fortzuführen.
Woodaabe
gehören zur ethnischen Gruppe der Fulbe, die sich als einige der wenigen Gruppen Afrikas noch ein vor allem nomadisches Dasein bewahrt haben. Die Woodaabe leben heute vor allem im Niger, wo sie etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Der „Desert“- oder „Sahel-Blues“ steht in Europa hoch im Kurs. Die Tuareg-Rocker von Tinariwen führen die World Music Charts an und Led Zeppelins Robert Plant outet sich als Fan, Ali Farka Touré wird posthum gefeiert, das "Festival Au Désert" bei Timbuktu avanciert seit Jahren zum Mekka für Musikfans aus der ganzen Welt.
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www.etranfinatawa.com
www.myspace.com/etranfinatawa
Karten: VVK 14,20 € inkl. Gebühr // AK 15,00 € / erm. 12,00 €
Freitag, 27.05.2011 21 Uhr Pavillon
Westafrikanische Rhythmen treffen auf Blues, Calypso & Balkan
Hazmat Modine & Gangbé Brass Band USA / Benin
Hazmat Modine
New York war schon immer der Schmelztiegel verschiedener Musikkulturen. Das verkörpert mehr denn je Hazmat Modine, eine der angesagtesten Bands der Stadt, die die Wurzeln der amerikanischen Musik mit verschiedenen Formen der Weltmusik vermischt. Das Ergebnis ist einzigartig: Blues, Country, Jazz und Soul der 1920er und 30er Jahre bis in die 50er und 60er Jahre hinein trifft mit der Energie einer rumänischen Brassband auf Klezmer, jamaikanischen Calypso, New Orleans R&B, Swing und Avantgarde Jazz. Dieser facettenreiche und einzigartige Sound entsteht durch die unkonventionelle Besetzung von Hazmat Modine: zwei Mundharmonikas stehen im Vordergrund, ergänzen sich und treten in Dialog, begleitet von Tuba, Trompete, Posaune, Gitarren, Percussion, Claviola und hawaiianischer Steel Guitar.
Besonders live sind Hazmat Modine ein atemberaubendes Erlebnis: die Band um Gründer Wade Schuman überzeugt mit ungeheurer Spielfreude und Energie. Wie die Musiker lachend drauflos improvisieren, sich gegenseitig beflügeln und das Publikum zum Tanzen bringen, ist Musik gewordene Lebenslust.
Download InfoNew York war schon immer der Schmelztiegel verschiedener Musikkulturen. Das verkörpert mehr denn je Hazmat Modine, eine der angesagtesten Bands der Stadt, die die Wurzeln der amerikanischen Musik mit verschiedenen Formen der Weltmusik vermischt. Das Ergebnis ist einzigartig: Blues, Country, Jazz und Soul der 1920er und 30er Jahre bis in die 50er und 60er Jahre hinein trifft mit der Energie einer rumänischen Brassband auf Klezmer, jamaikanischen Calypso, New Orleans R&B, Swing und Avantgarde Jazz. Dieser facettenreiche und einzigartige Sound entsteht durch die unkonventionelle Besetzung von Hazmat Modine: zwei Mundharmonikas stehen im Vordergrund, ergänzen sich und treten in Dialog, begleitet von Tuba, Trompete, Posaune, Gitarren, Percussion, Claviola und hawaiianischer Steel Guitar.
Besonders live sind Hazmat Modine ein atemberaubendes Erlebnis: die Band um Gründer Wade Schuman überzeugt mit ungeheurer Spielfreude und Energie. Wie die Musiker lachend drauflos improvisieren, sich gegenseitig beflügeln und das Publikum zum Tanzen bringen, ist Musik gewordene Lebenslust.

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www.myspace.com/hazmatmodine
Gangbé Brass Band
Seit
1994 zählt die aus dem westafrikanischen Benin stammende GANGBÉ BRASS
BAND (Gangbe = Metallklang) zu den erfolgreichsten Live-Acts der
internationalen World-Musik-Szene. Allesamt vom Jazz kommend, arbeiten
die acht Musiker seitdem an ihrem furiosen, bläserdominierten Mix aus
traditionellen, westafrikanischen Melodien, Rhythmen und Jazz-Harmonien.
Das Ergebnis ist ein virtuos umgesetzter Bigband-Sound, bei dem
Tradition und Moderne eine gleichberechtigte Fusion eingehen und in
dessen lyrischem Mittelpunkt meist Alltagsgeschichten, aber auch
sozialpolitische Themen stehen.
Die Ursprünge dieses Sounds liegen in
der christlichen Mission begründet, die an der Verbreitung der
Blechmusik beteiligt war. Die frisch Bekehrten wurden aufgefordert, ihre
Dörfer zu verlassen und in den Missionsstationen zusammenzuwohnen. Dort
waren die traditionellen Trommeln verboten, weil sie mit «heidnischen»
Bräuchen in Verbindung gebracht wurden. Als Ersatz wurden Blaskapellen
organisiert, deren Instrumente aus Europa eingeführt wurden. Die Gangbe
Brass Band steht in dieser Tradition. Allerdings hat die Formation aus
Benin die ursprünglich europäische Marschmusik in einen locker
swingenden afrikanischen Tanzstil verwandelt, der jeden militärischen
Drill vermissen lässt und deshalb heute auch in Europa Zuspruch findet.
So schliesst sich der Kreis!
Die acht Musiker aus Benin kreieren eine
eigenwillige Mischung aus moderner Brass Band und traditioneller
afrikanischer Musik. Mehrstimmige „call and response” Gesänge treffen
auf mannigfache Perkussionsgewitter und vielschichtig arrangierte,
raffinierte Bläsersätze, die jeder funky New Orleans Brass Band gut zu
Gesicht stünden. Scharf gewürzt wird dieser Mix mit einfallsreichen
Jazzsoli und abwechslungsreichen, unvorhersehbaren originellen
Arrangements. Die ansteckende natürliche Spielfreude verführt mühelos
jedes Publikum, sich dem Rhytmus hinzugeben und den Tanzboden zu
bevölkern.

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www.myspace.com/hazmatmodine
Gangbé Brass Band
Seit 1994 zählt die aus dem westafrikanischen Benin stammende GANGBÉ BRASS BAND (Gangbe = Metallklang) zu den erfolgreichsten Live-Acts der internationalen World-Musik-Szene. Allesamt vom Jazz kommend, arbeiten die acht Musiker seitdem an ihrem furiosen, bläserdominierten Mix aus traditionellen, westafrikanischen Melodien, Rhythmen und Jazz-Harmonien. Das Ergebnis ist ein virtuos umgesetzter Bigband-Sound, bei dem Tradition und Moderne eine gleichberechtigte Fusion eingehen und in dessen lyrischem Mittelpunkt meist Alltagsgeschichten, aber auch sozialpolitische Themen stehen.
Die Ursprünge dieses Sounds liegen in der christlichen Mission begründet, die an der Verbreitung der Blechmusik beteiligt war. Die frisch Bekehrten wurden aufgefordert, ihre Dörfer zu verlassen und in den Missionsstationen zusammenzuwohnen. Dort waren die traditionellen Trommeln verboten, weil sie mit «heidnischen» Bräuchen in Verbindung gebracht wurden. Als Ersatz wurden Blaskapellen organisiert, deren Instrumente aus Europa eingeführt wurden. Die Gangbe Brass Band steht in dieser Tradition. Allerdings hat die Formation aus Benin die ursprünglich europäische Marschmusik in einen locker swingenden afrikanischen Tanzstil verwandelt, der jeden militärischen Drill vermissen lässt und deshalb heute auch in Europa Zuspruch findet. So schliesst sich der Kreis!
Die acht Musiker aus Benin kreieren eine eigenwillige Mischung aus moderner Brass Band und traditioneller afrikanischer Musik. Mehrstimmige „call and response” Gesänge treffen auf mannigfache Perkussionsgewitter und vielschichtig arrangierte, raffinierte Bläsersätze, die jeder funky New Orleans Brass Band gut zu Gesicht stünden. Scharf gewürzt wird dieser Mix mit einfallsreichen Jazzsoli und abwechslungsreichen, unvorhersehbaren originellen Arrangements. Die ansteckende natürliche Spielfreude verführt mühelos jedes Publikum, sich dem Rhytmus hinzugeben und den Tanzboden zu bevölkern.
www.myspace.com/gangbebrassband
Karten: VVK 20,80 € inkl. Gebühr // AK 22,00 € / erm. 18,00 €
Samstag, 28.05.2011 21 Uhr Pavillon
Neue Rhythmen von der iberischen Halbinsel
Diego Guerrero y El Solar de Artistas & OqueStrada Spanien / Portugal
Diego Guerrero
Der Sänger, Gitarrist, Komponist und Arrangeur Diego Guerrero zählt mittlerweile zu den bedeutendsten Künstlern Spaniens. Er hat die Begabung, den Flamenco mit afrokubanischen Rhythmen, Jazz und Tango in völliger Übereinstimmung zusammenzuführen, ohne dass die einzelnen Musikstile ihre Authentizität verlieren.
Trotz seines jungen Alters besitzt Diegos Stimme die heiser-gebrochene Ausdruckskraft, die für den Flamenco-Gesang charakteristisch ist. Er singt mit einer klaren Botschaft, neuen Arrangements und wird umspielt von einigen der besten Musiker, die Madrid zu bieten hat.
Am Klavier Javier Massó von Caramelo de Cuba. Er ist eine große Referenz der Latin Jazz International. Er begleitete wichtige Persönlichkeiten der Musik wie Celia Cruz, Isaac Delgado, Jerry González, Diego el Cigala, Andrés Calamaro und Enrique Morente und seine Musik wird von großen Pianisten wie Valdés o Rubén González unterstützt.
Der kubanische Bassist und Sänger Dany Noel ist zusammen mit dem berühmten Schlagzeuger Horacio el Negro der Erschaffer der überwältigen Jazz Fussion von Italuba. Er begleitete unter anderem Musiker wie Roy Hargrove, Bebo und Chucho Valdés, Concha Buika, Changuito, Giovanni Hidalgo, Richie Flores, Jerry González und Ojos de Brujo.
Die (be)zaubernde Percussionistin Nasrine Rahmani hat persische und mauretanische Wurzeln und spielte mit Rubem Dantas, Jorge Pardo, Jerry Gonzalez, Juan de Juan, Antonio Serrano und Alain Perez. Georvis Pico Miliám, machte sich einen Namen als einer der besten “Latin drummers“ seiner Generation. Er ging auf Welttournee mit Isaac Delgado, Paquito de Rivera, und Celia Cruz. Der Flamencogittarist José Fernandez "Petete" gehört zu den jungen andalusischen „Gypsys“ von Granada.
Diego begeistert die professionelle Szene der spanischen Musik und es scheint schon unvermeidlich, dass dieses Phänomen ein immer größeres Publikum erreichen wird.
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www.diegoguerrero.es
OqueStrada
Das überaus sympathische Ensemble spiegelt in ihrer Musik die Seele eines sich verändernden Portugals wider. Musik eines Landes, das mit proletarischem Glamour die Straßen und Vorstädte Lissabons besingt, Musik, die manchmal zum klassischen portugiesischen Fado blinzelt. Die Musik von Hafenstädten, wo der erfüllte Traum des Wegfahrens und der Wiederkehr in vielen Sprachen lebt, ein Hafen, in dem wir auf neu erfundene portugiesische Herzen treffen.
Portugiesischer Folk-Pop trifft auf ganz unterschiedliche Musikstile wie Funaná und französischer Chanson. Die Stile verschmelzen ineinander und werden in portugiesischer Sprache, dem „Crioulo“ der Cap Verden, auf Spanisch, Französisch und Englisch gesungen. Das Ergebnis ist eine Musik, die Portugal so noch nicht hervorgebracht hat.
OqueStrada erspielen sich mit diesem unkonventionellen Stil, dieser grenzenlosen Energie und Musik des heutigen Portugals die Herzen ihres Publikums. Ihr gereiftes Debütalbum platzierte sich wochenlang in den Top 30 der Pop-Charts und wurde nominiert für den Preis der portugiesischen Urheberrechtsgesellschaft. Die CD wurde zu einer der drei besten CDs des Jahres gewählt, erhielt Gold und der Titelsong „Oxala Te Vejá“ ist mittlerweile die Erkennungsmelodie einer portugiesischen Doku-Soap. Live auf der Bühne ist OqueStrada ein Erlebnis, Ihre Musik lebt von der Theater- und Bühnenerfahrung der Gründungsmitglieder Marta Miranda und Jean Marc Pablo. Mit insgesamt 6 Musikern spielen sie ihren rohen, populären, tanzbaren Mix: Afrikanische Kuduro oder Funaná, Brazilian oder Hip Hop, einfach jede Art von Musik, die in Portugal angekommen ist. Dieses gekonnte Aufeinandertreffen der Musikstile lässt kaum einTanzbein still stehen.
Der CD-Titel „Tasca Beat– O Sonho Português“ stellt eine Art Club-Bar dar, in der Gesangswettbewerbe stattfinden. Das Quintett OqueStrada hat mit „TascaBeat“ einen eigenen Stil kreiert, der genau dieses pulsierende Lebensgefühl einer Tasca wiedergibt.
Der portugiesische Fado als Basis wird mit hunderten von anderen Stilen gepaart – unter anderem Hip Hop, Ska, brasilianische Musik, Walzer, Morna, gespickt mit herrlichen Texten und Posen.
In Portugal hat OqueStrada längst Kultstatus erlangt und füllt regelmäßig namhafte Konzertsäle. Nachdem OqueStrada auf einige renommierte Festivals in Spanien und Frankreich eingeladen wurde und dort großen Erfolg erntete, haben Sie sich entschlossen, international zu konzertieren.
www.youtube.com/watch?v=ZGDYa0abSXk
www.oquestrada.com
Karten: Sitzplatz: VVK 27,40 € inkl. Gebühr // AK 28,00 € / erm. 24,00 €
Stehplatz: VVK 20,80 € inkl. Gebühr // AK 22,00 € / erm. 18,00 €
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Sonntag, 29.05.2011 20 Uhr PavillonRevolution on Drums - Der Meister der Handtrommel
Mohammad Reza Mortazavi Iran
Support: Aavaan
Mohammad Reza Mortazavi
Der iranische Ausnahmeperkussionist Mohammad Reza Mortazavi fasziniert und irritiert das Publikum und die Fachwelt weltweit. Sein Trommelspiel ist einzigartig und einzigartig ist wohl auch die Fähigkeit, das Publikum als Solotrommler dermaßen in seinen Bann zu ziehen.
Mortazavi erschafft im Solospiel Klänge orchestralen Ausmaßes ohne jegliche technischen Hilfsmittel, einzig mit seinen zwei Händen und der Trommel. Im Laufe seiner Karriere hat
er über dreißig neue Schlag- und Fingertechniken entwickelt, die das Trommelspiel revolutionierten und es unter anderem ermöglichen, differenzierte Melodien zu spielen. Die technische Perfektion und sein überschäumender spielerischer Trieb, seine Neugier und Offenheit verdichten seine Musik zu einem faszinierenden Klangerlebnis jenseits der üblichen Konventionen.
(Seine Instrumente, die beiden traditionellen persischen Handtrommeln Daf und Tombak, erlernte er in frühester Kindheit und bereits im Alter von 10 Jahren gewann er zum ersten Mal den nationalen Tombakwettbewerb in Teheran.)
Sein Erfolg brachte den virtuosen Musiker letztes Jahr unter anderem zu einem Solokonzert in die Berliner Philharmonie sowie zu einem Auftritt bei ARTE. ZDF-Aspekte adelte ihn in einem Feature mit „den schnellsten Händen der Welt“. Neben seinen Solokonzerten ist der vielseitige Künstler als Komponist und Musiker weltweit für renommierte internationale Theater-, Tanz-, Ballett- und Orchesterprojekte gefragt und wir freuen uns sehr, ihn beim MASALA Festival erstmalig in Hannover präsentieren zu können!
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www.moremo.de
www.myspace.com/mrmortazavi
Zwei Musiker aus dem Nordiran, die sich erst kürzlich in Hannover kennen lernten, widmen sich der klassischen und traditionellen Musik ihrer Heimat. Auf typischen persischen Instrumenten
spielen sie hauptsächlich eigene Kompositionen. Ihre Stücke, von den beiden studierten Instrumentalisten hochvirtuos vorgetragen, zeigen sich farbenreich und verschwenderisch ausgeschmückt, klingen dabei immer hoch ästhetisch. Auch wenn diese Musik für westeuropäische Ohren weniger vertraut sein mag, fesselt sie jedoch schnell aufgrund ihrer sanften Melodien. Diese weit verzweigten prächtigen Arabesken präsentiert das junge Duo Aavaan nicht nur künstlerisch kompetent, sondern auch einnehmend charmant.
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Karten: VVK 17,50 € inkl. Gebühr // AK 18,00 € / erm. 15,00 €
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Schnuppertanzkurse jeweils 19.30 Uhr im Pavillon – Teilnehmerzahl begrenzt.
Donnerstag, 19.05.2011
Afrikanische Tänze
Musik und Tanz sind elementarer Ausdruck der afrikanischen Kultur. Sie bedeuten bis heute Kommunikation auf allen Ebenen: mit den Göttern, der Natur, den Ahnen und der Gesellschaft. Die Tänze aktivieren durch den kraftvollen Kontakt zum Boden und durch die Bewegungen aus der Körpermitte heraus neue Bewegungspotenziale im Groove afrikanischer Rhythmen.
Aikins Hyde, Schule für Afrotanz und -musik
Eintritt: 11,50 Euro VVK, 12 Euro Abendkasse
Dienstag, 24.05.2011
Brasilianische Tänze
Tänze wie Samba oder Forro spiegeln das gesellschaftliche Leben in Brasilien wider, sind Bestandteile von Festen und rituellen Zeremonien. Probieren Sie sich aus an brasilianischen Rhythmen und der damit verbundenen Lebensfreude – leicht wie ein Batida an einem lauen Sommerabend! Überraschungen nicht ausgeschlossen!
Janete Maria de Souza, Tänzerin und Tanzlehrerin
Eintritt: 11,50 Euro VVK, 12 Euro Abendkasse
Mittwoch, 25.05.2011
Seniorentanz
Speziell für tanzinteressierte Senioren gibt es einen beschwingten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit Tanzeinlagen der brasilianischen Tänzerin Janete Maria de Souza
In Kooperation mit Bettina Frenzel / Seniorentanz im Pavillon
Eintritt: 4,50 Euro inkl. Kaffee und Kuchen
Infotelefon: 0511 / 23 55 55 0
Samstag, 21.05.2011
Tanztipp
Salsaschnupperstunde mit Salsa del Alma am vor dem Konzert mit Afro-Cuban All Stars
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Donnerstag, 19.05.2011 09:30 und 11:00 Uhr Pavillon
Wir sind Freunde
Freundschaft ist ein großes Thema für Kinder, aber auch für Erwachsene. Der Liedermacher Unmada Manfred Kindel besingt die Freundschaft unter Kindern und Erwachsenen, mit Tieren, mit dem Regen, mit den Bäumen und Pflanzen, mit dem Leben überhaupt. Immer wieder gelingt es ihm, seine kleinen und großen Zuhörer zum Mitmachen und Mitsingen zu bewegen. So wird gemeinsam gelacht, geklatscht und gebärdet, gelauscht und gesungen zu Rhythmen und Melodien aus aller Welt.
www.unmada.de
Eintritt: Kinder 4 Euro, Erwachsene 6 Euro
Gruppen nur mit telefonischer Voranmeldung: 0511-2791321
MASALA KINDERKARAVANE
Freitag, 10.06.2011 ab 14:30 Uhr vom Steintor zum Rathaus
Für eine bunte Welt, die zusammenhält
Musik ermöglicht Verständigung ohne Sprache, Kennenlernen ohne Vorkenntnisse. Sie hilft Grenzen zu überwinden. Kinder spüren und genießen das. Die MASALA Kinderkarawane will in diesem Jahr einmal mehr zeigen, wie wichtig ein friedvolles Miteinander ist: Kindergruppen, Schulklassen, Vereine, Freunde und Familien werden singend und trommelnd in einer farbenprächtigen Karawane durch Hannover zum Rathaus ziehen und dort das Fest der Kulturen eröffnen. Gemeinsam mit Musikgruppen tragen sie mit fröhlichen Rhythmen und phantasievollen Überraschungen die Hoffnung auf eine liebens- und lebenswerte Zukunft in die Stadt hinein – für eine bunte Welt, die zusammenhält.
„Es ist der Wunsch nach einer friedlichen Welt, der den Karawanenkindern gemeinsam ist. Der Wunsch nach einer Zukunft, in der alle genug zu essen, zu trinken, und zu lachen haben. Dafür kann man gar nicht laut genug trommeln.“ HAZ – Hannoversche Allgemeine Zeitung
Alle Kinder, Schulklassen und Kindergruppen mit ihren Lehrer/innen, Erzieher/innen, Eltern und Vereinen sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Im Vorfeld bieten wir Workshops an, in denen über die Musik Verständnis und Interesse für die vielfältigen Kulturen dieser Welt geweckt werden soll:
Trommeln, Singen, Tanzbein schwingen!
Für Erzieher/innen und Lehrer/innen mit Unmada Kindel
20.5., 23.5., 24.5., 25.5., 26.5. – von 9:30 bis 12.00 Uhr
Afrobrasilianische Trommeln oder Brasilianische Tänze
für Schulklassen unter Anleitung der Musik- und Tanzpädagogen
Janete Maria de Souza, Frauke Hohberger, Leo Keita und Malik Diop:
Informationen und Anmeldung:
info@kinderkultur-hannover.de oder telefonisch 0511-2791321
FEST DER KULTUREN
Freitag, 10.06.2011 bis Sonntag, 12.06.2011 am neuen Rathaus

